DJ-ing at “we have a few lasers” – #EMFcamp

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I just returned home from #EMFcamp in Ledbury, UK, where I played an uplifting dark drum&bass dj-set with tunes from the last ten years, including some of my own. EMF stands for Electromagnetic Field, and it is a hacker festival, which means: camping combined with a power grid and high-speed internet access, talks, villages of geeks, technology enthusiasts and music lovers. IMG_3029
the view from my dj tribune.

“We have a few lasers” was the announcement that I received when I exchanged e-mails with one of the organisers. The place where the night things where going on was named “Null Sector”. When I arrived there, I was starting to laugh out loudly, because of the understatement regarding the lasers. Right to my set there were not only “a few lasers”, but flamethrowers, a lot of smoke and dystopian containers with funky things in them and a giant buddah cat in a dome.

I had to climb up a couple of meters to reach my dj desk and although the crowd might have had the best sound down there, I had the best overview 🙂 The flamethrowers got quite warm, so I could switch off my jacket during my set, although it had only around ten degrees. People were dancing, so I think they were kept warm enough as well. I had a fun time, even did a “rewind!”, remembering the old days when we still played drum&bass on vinyl.

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the flamethrowers, lasers, containers and the crowd during my set.

The organisers of the Null Sector did a really, really good job there, the place was well-visited and impressively “dystopian” themed. Big up and thank you! Even after leaving #EMF camp I was dreaming about the “Null Sector” for a couple of nights. I heard, that the guy who owns the lasers and did most of the lightshow has “only brought two”, but has “a lot more” at his home. We probably will be able to excpect “a few more lasers” next time! ❤

But now, let’s have a look yourself. I got some more pictures here for you (all of them where taken during my set):

 

Polaroid vs. Instagram Pics @ Zakynthos

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Creativity never stopps, but sometimes it hides. This did not happen to me during my holidays that I spent at Vassilikos in Zakynthos in July though. Zakynthos is a Greek Islands in the Ionion Sea and Vassilikos is a small village full of creativity and love of life besides mass tourism. The “Sommerakademie” (SOAK) has its residency there, an institution that brings together people from all ages that sing, perform, draw, paint, write, dance, do yoga and other stuff that influences body & mind. It’s a place for creativity, new experiences, new people and relaxation for your soul.

Besides singing, writing and dancing I did make my own foto project there. I recently bought a Polaroid camera (Polaroid “OneStep 2”) and a color film and decided to make only one picture per day to tell my personal holiday story at SOAK. I also took a picture with the same motive with my iPhone 8 camera and put it on Instagram with filters. I won’t write the story the pictures tell down for you, I just give them titles. It’s art. And art is never perfect (for those moaning about the pretty unperfect polaroid picture of my sunset).

And here the story begins:

Day 1: Inspecting

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Day 2: Mindful nature

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Day 3: Sunset

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Day 4: Greek music

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Day 5: Relaxation

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Day 6: VernissageIMG_2235

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Day 7: Circle SingingIMG_2236

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Day 8: Farewell coffee house

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My instagram account @shroombab can be found here.

Ein Sonnenaufgang des Herzens

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Musik konnte schon immer meine Seele berĂĽhren, mir Freude und Tränen schenken. Heute war es einmal wieder soweit. In der FrĂĽh, als ich mit der U-Bahn in die Arbeit fuhr, habe ich ein DJ-Set von Elias DorĂ© auf Soundcloud angesteuert. Gezielt, um ehrlich zu sein, weil mich der Titel ansprach. Dieser lautete: “A Sunrise at Fusion Festival”. Der DJer hat das Set – Ăśberraschung – während des Sonnenaufgangs – auf der SeebĂĽhne beim Fusion Festival dieses Jahres vor wenigen Wochen gespielt.

It’s minimal, baby

Schon nach dem Intro hatte ich die Köpfhörer so laut wie nur irgendwie möglich aufgedreht und mich ganz fallen lassen in den Mix aus treibenden Minimal-Beats kombiniert mit feinen, dezenten und schrägen Sounds von einer Hang sowie Gitarren. Es folgten auch mal schräge Rhythmen, untermischt mit indischen, afrikanischen, spirituell angehauchten, atmosphärischen Klägen.

Kein Wunder, so gibt Elias Doré auf Soundcloud an, musikalisch mit Afro-Funk, Gipsy, Reggae und Soul in Berührung gekommen zu sein und melodische Wärme und organische Sounds zu lieben. Sein Sonnenaufgangs-DJ-Set hat mein Herz berührt. Diese Stunde, die ich heute in die Arbeit gefahren bin, war ich dank dieser wunderbar inspirierenden Musik so glücklich in dem Moment. So zufrieden, geborgen und bei mir. Es war einfach herrlich!

Unvergessliche Fusion Festivals

Ich war unendlich dankbar dafür, dass ich das erleben durfte, wenn auch nur auf der Fahrt in die Arbeit und nicht vor Ort. Gleichzeitig mit der Reise durch die musikalischen Gefielde, die mich vor ein paar Jahren wahrscheinlich noch nicht so tief angesprochen hätten wie jetzt gerade, habe ich auch zurückerinnert an meine zwei Mal, die ich selbst am Fusion Festival auflegen durfte. Das war in den Jahren 2003 und 2005.

Mit der musikalischen Reise durch den Sonnenaufgang im Ohr habe ich mich daran erinnert, wie es damals war, selbst in dieser freundlichen Atmosphäre zu spielen, die am Fusion Festival herrscht. Es ist kein gewöhnliches Festival, sondern, wie es die Fusion selbst auf ihrer Website beschreibt “ein kollektiver Ausnahmezustand an einem Ort ohne Zeit. Ein Karneval der Sinne, in dem sich fĂĽr uns alle die Sehnsucht nach einer besseren Welt spiegelt.”

Das galt 2003 und 2005 – also vor 15 und 13 Jahren – bereits genauso wie jetzt. Menschen, die freundlich zueinander sind. Menschen, die darauf schauen, dass der MĂĽll nicht liegen bleibt. Veranstalter, die auf GroĂźsponsoren und Werbeträger verzichten. Ich habe nie wieder ein Musik-Festival erlebt, bei dem es so friedlich und harmonisch zuging, so wertschätzend und respektvoll und gleichzeitig hat es so viel SpaĂź gemacht, damals dort aufzulegen! Es war anders dort als sonst. Und ich mochte es, dass es anders war.

Dank des “Future Forums” (Archive vergessen nie!) erinnere ich mich, dass ich damals nicht auf der SeebĂĽhne, sondern in der “Tubebox” aufgelegt habe – und dass es heiĂź, feucht und schweiĂźtreibend war. Und ich eine irrsinnig schöne Zeit hatte, obwohl mich nur zwei Tage zuvor mein Uni-Prof bei der Magister-PrĂĽfung mit seinen Fragen zum Konstruktivismus auf Verderb und Gedeih gequält hatte (bestanden hab ich). Und ich die Leute zum Schwitzen gebracht hatte und zwar ordentlich. Und dass die Sound-Anlage, die aufgestellt war, meinen Erwartungen voll und ganz entsprochen und der Tontechniker (oder die Tontechnikerin) ein schlauer Mann (oder eine schlaue Frau) gewesen war.

Achtsam und dankbar

Während also die Minimal-Beats vom Sonnenaufgangsset in meinem Ohr rauschten und meine Achtsamkeit in Richtung Erinnerung an damals abgeschweift ist, zog die Stadt Wien an mir vorbei und ich wĂĽnschte mir, die Fahrt wĂĽrde noch ein wenig länger dauern. Aber morgen ist auch noch ein Tag – und da lausche ich dann der zweiten Stunde von “A Sunrise at Fusion Festival” und bedanke mich einmal mehr fĂĽr diesen unvergesslichen Moment.

 

Mediana: Was braucht ein öffentlich-rechtlicher Algorithmus?

Auf der #Mediana18, eine Konferenz, die sich mit dem demokratischem Auftrag von Medien beschäftigt hat, habe ich im Mai mit Mustafa Isik (Bayrischer Rundfunk) und Jan-Hendrik Passoth (Digital Media Lab @ MCTS, Technische Universität München) in einem Panel über Algorithmen diskutiert, und wie diese aussehen könnten, wenn sie in öffentlich-rechtlicher Hand sind.

Hier gibt es die Diskussion auf DorfTV nachzusehen:
//www.dorftv.at/embed/29285

Warum ist das wichtig?
Das Thema mag zuerst einmal etwas abstrakt klingen. Doch wenn man genauer darĂĽber nachdenkt, werden uns viele Entscheidungen heutzutage von Algorithmen abgenommen – und zwar nicht nur, wenn man Social-Media-Dienste nutzt. Auch die Medienlandschaft verändert sich. Traditionelle Leitmedien wie TV verlieren an Bedeutung, Algorithmen und kommerzielle Interessen haben immer mehr Einfluss auf Meinungsbildungsprozesse. Gleichzeitig wird der öffentlich-rechtliche Sektor aktuell europaweit in Frage gestellt.

Es gibt viel zu entscheiden
In dem Panel ging es einerseits darum, mal aufzuzeigen, dass der Wandel nicht “in der Zukunft” spielt, sondern bereits stattgefunden hat, und gleichzeitig – ganz “visionär” – bereits Modelle fĂĽr öffentlich-rechtliche Algorithmen zu entwickeln und worauf da geachtet werden muss. Die reine Offenlegung von Algorithmen, damit Transparenz herrscht, bringt etwa den Nutzern von Medienangeboten wenig. Diesen mĂĽssen vielmehr nachvollziehen können, wie der Algorithmus zu der Entscheidung gekommen ist, ihnen jetzt genau *diesen* oder *diesen* Inhalt vorzusetzen. Erprobt wird derzeit auch, ob es bei politischen Inhalten Sinn macht, Menschen auch etwas gezielt vorzusetzen, was nicht ihrer “Filterblase” entspricht.

Es war eine sehr spannende Diskussion und ich würde mir wirklich wünschen, dass der Diskurs auch in Österreich zu diesem Thema fortgesetzt wird und sich hier verantwortliche Entscheidungsträgerinnen und -träger den Input von Deutschland schnappen.

Medienenquete ohne Visionen
Bei der Medienenquete, die diese Woche in Wien stattfindet, fehlt mir dieser visionäre Blick in eine öffentlich-rechtliche Zukunft, bei der auch Algorithmen eine große Rolle spielen werden, leider komplett. Und das, wo schon jetzt viele Menschen angeben, die redaktionelle Kuratierung der Inhalte durch Algorithmen gegenüber der von Menschen bevorzugen (Quelle: Reuters Digital News Report).

Die von mir präsentierten Zahlen habe ich aus folgenden zwei Studien:

Und natürlich ist die gesamte Mediana eine große, inhaltliche Bereicherung gewesen. Ihr solltet daher bei Interesse auch die restlichen Beiträge auf DorfTV nachsehen.

re:publica 2018 – meine drei Lieblingsvideos

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Anfang Mai 2018 fand in Berlin erneut die re:publica statt und ich bin euch noch – sowie im vergangenen Jahr – meine drei Lieblingsvideos schuldig. Die diesjährige Ausgabe der Internet-Konferenz stand unter dem Motto “POP”.

re.publica-2018

Neben der sehr empfehlenswerten Keynote von der Sozialforscherin Danah Boyd, die über die Macht von Algorithmen in einer vernetzten Welt und mögliche Strategien, um die Diktatur der Daten zu unterminieren, sprach, gab es noch dutzende weitere Inputs, die mich inspiriert oder bewegt haben. Drei davon möchte ich mit euch teilen:

Hacking Cities for Sustainability

Besonders bewegt hat mich Lars Zimmermann, der ĂĽber “why and how to hack cities for sustainability” gesprochen hat. Oft sind wir so in einem “System unserer Imagination” gefangen, dass wir es nicht schaffen, ĂĽber den Tellerrand zu blicken. Als Beispiel bringt er die Entwicklung eines neuen Haar-Shampoos. Fast jedes Shampoo wird in einer Plastikflasche in den Handel gebracht. Wie soll man also bei der Entwicklung eines neuen Shampoos daran denken, dass man aus diesem Konzept auch ausbrechen kann und das Shampoo in einen anderen Behälter stecken? FĂĽr Zimmermann ist klar: Diese Gedanken lassen sich hacken – und damit seine Taten und folglich auch seine Ideen dafĂĽr, Städte nachhaltiger zu gestalten. Seht euch seinen Talk an, bitte. Er ist groĂźartig.
https://www.youtube-nocookie.com/embed/xdgGMJYK60s

Anatomie eines Shit-Tsunamis

Die nächste Empfehlung meinerseits ist der Talk von Richard Gutjahr, der nach der Berichterstattung von dem LKW-Terroranschlag in Nizza sowie dem Amoklauf von München mitsamt seiner Familie ins Visier von Verschwörungstheoretikern, Reichsbürgern und Neonazis geriet. In seinem Talk erzählt er, was er und seine Familie danach alles durchmachen musste. Die Geschichte lässt niemanden kalt. Garantiert.
https://www.youtube-nocookie.com/embed/MXc02u_e5bE

Macht der Sprachbilder und Framing

Der dritte Talk, den ich jedem hier ans Herz legen möchte, stammt von Elisabeth Wehling, Bestsellerautorin des Buches “Politisches Framing” und Forscherin zu Sprache und unbewusster Meinungsbildung. Ihr Talk ĂĽber die “Macht der Sprachbilder” zeigt schön auf, dass politische Entscheidungen nicht auf Fakten beruhen, sondern auf Frames. Das sind Deutungsrahmen im Gehirn, die ĂĽber Sprache aufgerufen und zugleich gefestigt werden, und zwar ohne, dass wir es bewusst wahrnehmen. Das sollte sich jeder Mensch bewusst machen. Es wird von den Mächtigen dieser Welt genutzt. Nach diesem Vortrag werdet ihr ganz anders ĂĽber die Beeinflussung von Wahlen denken als vorher. Bestimmt.
https://www.youtube-nocookie.com/embed/3tuaXaXJ02g

Und wen meine Lesung aus “Smart Lies, alles smart?”, die ich auf der re:publica gehalten habe, interessiert, kann alles dazu in diesem Blogposting nachlesen und -hören/sehen. In diesem Sinne: Habt es fein! Ich hoffe, ich kann euch mit meinen Tipps inspirieren. ❤

Die Videos meiner beiden Lesungen aus “Smart Lies, alles smart?”

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Grazer Linuxtage
Ende April haben in Graz die Linuxtage stattgefunden. Sie waren liebevoll programmiert und organisiert. Ein großes Dankeschön! Die Vorträge wurden alle vom C3Voc, dem Video-Team des Chaos Computer Club, aufgezeichnet und waren teilweise noch am selben Tag online. Auch hier ein großes Dankeschön!

Die Lesung als Video
Ich habe bei den Grazer Linuxtagen eine Lesung zur Anthologie “Smart Lies – alles smart?” gehalten. Hier gibt es die Aufzeichnung davon:
https://www.youtube-nocookie.com/embed/B4fNFOBf2-w

Alternativer Link zum media.ccc.de Server:
https://media.ccc.de/v/GLT18_-_329_-_de_-_g_ap147_004_-_201804280955_-_smart_lies_-_alles_smart_-_barbara_wimmer/oembed

re:publica in Berlin
Nur wenige Tage später bin ich weiter nach Berlin gereist, um dort auf der Netz-Konferenz re:publica die Kurzgeschichten aus der Sammlung, die im Herbst 2018 bei der edition mono erscheinen wird, erneut (in nur leicht veränderter Form, ich geb’s zu!) vorzutragen.

Das geschah in einem fĂĽr mich ganz besonderen Setting: “Stage 9” war eine sogenannte “Silent Stage”, ergo das Publikum hatte Kopfhörer auf und verfolgte die Lesung ĂĽber diese. Ich hatte anfangs die BefĂĽrchtung, dass man dabei jeden Atemzug von mir wahrnehmen und jeder Verhaspler besonders auffallen könnte, aber das liebe Publikum hat gemeint, es war audio-mäßig perfekt eingestellt und sie mochten die “Silent Stage”, weil man sich da besonders gut auf den Inhalt konzentrieren konnte. Danke, liebes re:publica-Audio–Team!re-publicaAuch bei der re:publica gab es ein Super-Video-Team, das die Lesung (und fast alle anderen Vorträge und Workshops) aufzeichnete. Ihr könnt jetzt also wählen, ob ihr euch den Mitschnitt aus Graz oder aus Berlin anhören wollt. Denn auch diesen verlinke ich hiermit hochoffiziell:
https://www.youtube-nocookie.com/embed/qVZFLY-xqN8

Beitrag bei MDR Kultur
Kais Harrabi von MDR Kultur fand das Thema – und die Beispiele, was alles im vernetzten Alltag alles schief gehen kann – spannend und hat mich auf der re:publica dazu interviewt. Den vierminĂĽtigen Beitrag “Die VerheiĂźung der Vernetzung” könnt ihr hier online nachhören.

Meine erste Keynote beim Linux-Infotag Augsburg

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Ich darf kommenden Samstag, 21. April 2018, auf der Hochschule Augsburg, Fakultät für Informatik, meine erste Keynote halten. Sie dreht sich um die Frage, was zu viel Vernetzung für die Gesellschaft bedeutet und wo die größten Unsicherheitsfaktoren stecken.

Auszug aus meiner Ankündigung für den Eröffnungsvortrag:

“Euch erwarten aktuelle Beispiele aus dem Jahr 2018 von Datenschutz- und IT-Sicherheitsversagen aus dem Bereich Internet der Dinge (IoT), die ich im Zuge meiner Arbeit als Journalistin sammle. Was bedeutet ein Internet der unsicheren Dinge fĂĽr die Gesellschaft? Was bedeutet es fĂĽr unsere Privatsphäre? Und – was fĂĽr Alternativen gibt es?”

Ich freue mich, wenn ihr daran teilnehmt und euch für das Thema interessiert. Es gibt aber auch viele weitere Vorträge und Informationsstände rund um Linux, Open-Source und kreative Anwendungen von Technik, Wissenschaft und Bildung.

Update (Mai, 2018): Die Keynote ist jetzt auf YouTube als Video verfĂĽgbar:
https://www.youtube-nocookie.com/embed/euNRztv4Ubk

Lesung
Ansonsten komme ich auch noch bald nach Graz zu den Linuxtagen und nach Berlin zur re:publica, allerdings, um dort die von GĂĽnther Friesinger und mir im Herbst zu publizierende Kurzgeschichtensammlung “Smarte LĂĽgen – alles smart?” in einer Lesung zu präsentieren.

Falls jemand Interesse daran hat, diese Lesung oder meinen Vortrag zur zunehmenden Vernetzung und den Gefahren fĂĽr die Gesellschaft auch in seine Nähe zu bringen, könnt ihr mir gerne eine Mail-Anfrage (shroombab – at – gmx – dot – at) schicken.

20 Jahre female:pressure

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Susanne Kirchmayr, international erfolgreich als DJ und Producerin unter dem KĂĽnstlernamen Electric Indigo, hat 1998 female:pressure gegrĂĽndet. Die Internet-Datenbank umfasst heute 2090 Artists aus 74 Ländern – und feiert 2018 ihren 20. Geburtstag. Derzeit gibt es “limited edition”-Geburtstags-T-Shirts zu kaufen, noch bis Mitte April könnt ihr hier zuschlagen.

Meine persönliche Geschichte
Ich bin bereits relativ frĂĽh zu female:pressure gestoĂźen: 1998 war das Jahr, in dem ich mit dem Auflegen begonnen habe. 1999, ein Jahr nach der GrĂĽndung der Datenbank, die dazu geschaffen wurde, um Frauen in der elektronischen Musik sichtbarer zu machen, empfand ich meine Fähigkeiten als “gut genug”, um mich in die Datenbank aufnehmen zu lassen.

Im Sommer 1999 folgte mein erster Gig, denn durch die Initiative female:pressure wurde mein Vorhaben, mich als DJ zu etablieren, von Anfang an ernst genommen. Nun ja – Tausende Gigs in GroĂźbritannien, Deutschland, Schweiz, Ungarn, Slowenien, Slowakei, Tschechischer Republik, Kroatien, Serbien, Romänien, Frankreich, Italien, Belgien, Russland, Polen, Estland, Spanien, USA und SĂĽdafrika folgten 🙂

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v.l.n.r. Pandora, Lighta, Dorka, Shroombab, Electric Indigo

FĂĽr mich hat female:pressure daher sehr viel Positives bewirkt und das Internet spielte bei meiner Vernetzung in der DJ-Branche von Anfang an eine groĂźe Rolle. Anfang 2000 feierte female:pressure im legendären Wiener U4 eine Party, bei der ich erstmals vor einem größeren Publikum spielte und mich motivierte, im Herbst darauf mit meiner eigenen Partyreihe zu starten. Female:pressure half mir daher vor allem auch dabei, mir Dinge zuzutrauen, an mich zu glauben, und sie “einfach zu tun”. Dinge, die ich jetzt Jahre später im DIY- und Karriere- und Creative-Industry-Umfeld bei Hackerclubs wie dem Metalab sowie dem Verein Sorority wiedergefunden hatte.

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Die KĂĽnstlerinnen, die auf der open:sounds CD vertreten waren.

Doch nicht nur DJing, auch Produzieren wurde meine Leidenschaft. female:pressure brachte rund um 2006 mit open:sounds eine CD heraus, die die verschiedenen Styles und Werke der Wiener Künstlerinnen und Musikproduzentinnen im Bereich der Electronica zusammenfasste. Ich war sehr stolz darauf, weil ich meine beigesteuerten Stücke komplett selbst konzipiert, produziert und programmiert hatte. Es war schön, zu sehen, dass man damit als Künstlerin nicht alleine war. Ich höre mir die CD nach wie vor regelmäßig an, liebe Kolleginnen, und zuletzt habe ich sogar noch ein Exemplar verschenkt 🙂

Danke, Electric Indigo! Und happy birthday, female:pressure!

Wie das Internet der Dinge unsere Privatsphäre unterwandert – das Video von der #PrivacyWeek

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Mein Talk “Wie das Internet der Dinge unsere Privatsphäre unterwandert” von der Privacy Week des Chaos Computer Club Wien aus dem Oktober 2017 ist nun online verfĂĽgbar und kann als Audio und/oder Video hier runtergeladen und/oder gestreamt werden.

Der Inhalt kurz zusammengefasst:
Es mag bequem sein, mit einer App das Licht im Wohnzimmer zu dimmen, mit einem Button Klopapier bei Amazon nachzubestellen, oder sich von Alexa den Wetterbericht vorlesen zu lassen. Doch die Bequemlichkeit hat ihren Preis. Das „Internet der Dinge“, das eine immer größere Vernetzung in den Alltag bringt, gefährdet unsere Privatsphäre.

Anschließend an meinem Talk „Privacy Fails“ vom vergangenen Jahr möchte ich euch dieses Jahr über eine weitere Entwicklung erzählen, die unsere Privatsphäre gefährdet. Heutzutage werden immer mehr Dinge mit dem Internet verbunden, die dies eigentlich gar nicht nötig hätten. Zahnbürsten zum Beispiel. Vibratoren. Oder Weinflaschen. All diese Dinge sind im Netz.

Doch wer überprüft, ob diese wirklich sicher sind? Viele Hersteller dieser Dinge kümmern sich in erster Linie um ihr Geschäft und darum, die Produkte schnell auf den Markt zu bringen, und weniger um die Sicherheit. In meinem Talk möchte ich einige Beispiele aufzeigen und erklären, warum dies zum Problem für uns alle wird.

Dann stellt sich noch die Frage: Woher weiß man, dass die vernetzten Geräte nicht permanent mitlauschen, oder Daten leaken? Viele davon tun dies. Denn ohne die umfassende Erfassung und Verarbeitung schier unvorstellbarer Datenmengen lassen sich viele Annehmlichkeiten, die sie uns versprechen, technisch gar nicht bewerkstelligen. Doch je mehr Informationen über uns gesammelt werden, desto mehr wird das Konzept vom „offline sein“, also von „allein“ und „privat“ sein, abnehmen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass wir immer mehr die Kontrolle darüber verlieren, welche Informationen über uns eigentlich gesammelt werden. Doch wie kommen wir da wieder raus?

-> Ja, wer das wissen will, sieht sich am besten das Video an. Es ist auch für Einsteiger empfehlenswert, die sich noch nie mit der Materie auseinander gesetzt haben. Hier gibt es noch eine von mir zusammengestellte Linkliste aller Quellen, auf die ich im Vortrag referenziere. Ihr könnt mich gerne anschreiben, wenn ihr Näheres wissen wollt, noch Fragen oder Lösungsvorschläge habt oder den Vortrag gern auf eurer Veranstaltung hören würdet.

Auf der Privacy Week haben auch ganz viele andere engagierte Menschen Vorträge rund um das Thema Privatsphäre gehalten. Die gibt es jetzt ebenfalls im Medien-Archiv des CCC als Videos zum Nachsehen.

Die Autorinnen und Autoren von der Anthologie “Smart Lies – alles smart?”

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Ihr könnt euch noch an meine Ausschreibung zur “Short Story”-Anthologie “Smarte LĂĽgen – alles smart?” erinnern, die ich gemeinsam mit GĂĽnther Friesinger im Verlag mono herausgeben werde? Die wird 2018 erscheinen.

Als kleinen Teaser darf ich euch schon mal verraten, welche Autorinnen und Autoren dabei sein werden:

Nina Dreist
Nina Dreist, geboren 1961, ist selbstständige Farb- und Stilberaterin. Sie studierte Psychologie und hat daneben noch mehrere Ausbildungen absolviert. Unter anderem ist sie NLP-Master-Practitioner, staatlich geprüfte Pharmareferentin, Klinischer Monitor und Colour-Me-Beautiful Consultant. Ihr Lieblingsgenre ist Chick-Lit für Frauen der Generation 50+, durch ihre Neugier auf unterschiedliche Kulturen gelegentlich auch romantische Mystery, sowie (meist schräge) Kurz- und Kürzestgeschichten.
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Peter Alscher
Begonnen hat für mich alles mit der Musik, dann hat es mich zur Grafik gezogen und nun bin ich beim Wort gelandet. Wenn es mir damit gelingt aus Silben Bilder und Melodien im Kopf zu erzeugen, gelingt, der Zeit ein Stück aus den Rippen zu schneiden, es mit meinem Herzblut zu ersetzen und sie so dem Leser zu vertreiben – was kann es Schöneres geben? Peter Alscher, geboren und lebhaft in Wien, Grafiker, Werbeagenturinhaber, Hobby-Schlagzeuger, Songwriter, Buchstabenfetischist.
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Judith Leopold
80er-Jahre-Kind. Wurde als Baby vom Tipp-Geräusch einer Schreibmaschine in den Schlaf gewiegt. Studierte Komparatistin. Onlineredakteurin bei einer österreichischen Tageszeitung. Ihre Lyrik wurde unter anderem in der Literaturzeitschrift “Keine Delikatessen” veröffentlicht. Lebt mit Mann und Nachwuchs in Wien.
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Josef Wukovits
Manager in einem internationalen Elektronikkonzern. Autor. Vortragender. Tagebuch über humanitären Einsatz für Ärzte ohne Grenzen im Südsudan (veröffentlicht 2003 im Vier-Viertel-Verlag). 2009 Studium der Kultur- und Sozialanthropologie an der Universität Wien. Studienaufenthalte in Namibia. Autobiografisches Sachbuch über Feldforschung bei den „Buschmännern“ in Vorbereitung.
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Manfred Huber
Journalist, Blogger und zweifacher Vater aus Wien. War viele Jahre Videospieljournalist in Ă–sterreich und Deutschland und zuletzt Chefredakteur des Computermagazins E-MEDIA. Schreibt aktuell als freier Autor fĂĽr diverse Technik-Medien. In seiner Freizeit verbringt er zu viel Zeit in VR und bloggt darĂĽber unter http://www.godoculus.at
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Markus R. Leitgeb
Geboren und aufgewachsen in Klagenfurt, damals noch nicht am Wörthersee. Studierte Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Alpen-Adria-Universität und war parallel als Journalist tätig. Lebt heute in Wien und befasst sich im Brotberuf mit Unternehmenskommunikation. 2017 erschien sein erster Unterhaltungsroman „Zeitungssterben“ im Gmeiner-Verlag.

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Anna Noah
Jahrgang 1979, ist studierte Linguistin und Sinologin. 2005 war sie Gastautorin in Charles Lee Taylors Buch Reflections: A Poetic Approach II. Kurztexte verschiedener Genre sind in den Anthologien erschienen.
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Katharina Dierl
Lebt und arbeitet in Wien.
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Regine Zawodsky
Geboren 1948 in Wiesbaden, aufgewachsen in Wiesbaden und Freiburg. Nach der Matura 1968 nach Wien übersiedelt. Studium der Physik an der Universität Wien. Nach dem Magisterabschluss in Physik in Wien am Patentamt gearbeitet, mit Schwerpunkt Medizintechnik. Bereits in Pension, arbeitet sie an einem Buch, das die Missverständnisse zwischen deutschem Deutsch und österreichischem Deutsch humorvoll auf die Schaufel nimmt.
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Klaudia Zotzmann-Koch
lebt und schreibt in Wiener Kaffeehäusern, wenngleich ihre Geschichten in Norddeutschland, England oder in ganz anderen Welten spielen. In ihrer Freizeit engagiert sie sich ehrenamtlich im Chaos Computer Club für digitale Bildung, Medienkompetenz und Netzpolitik und gibt Workshops zu Data Privacy, sicherem Recherchieren im Netz und Quellenschutz.
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Caroline Klima
Autorin, Lektorin, Leiterin einer Grafik- und Illustratorenagentur. Studierte Historikerin, ausgebildete Kommunikationstrainerin, arbeitet und lebt mit Mann, Hund und Kindern in Wien. Übersetzte zahlreiche englische Fachbücher (Geschichte, Psychologie, Tiere), schrieb viele Jahre Erotik-Kolumnen (evolver, lustschmerz, aon, wiener), entwirft bald ebenso lang Rätselkrimis für Schülercomics und verfasste mehrere alltagshistorische Bücher und Anekdotensammlungen. Traumjob: Dafür bezahlt zu werden, ständig etwas Neues zu lernen. Geschafft!
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Barbara Wimmer
Journalistin, Autorin, Vortragende und Moderatorin aus Linz. Studierte Kommunikationswissenschaftlerin. Lebt in Wien. Schreibt seit dreizehn Jahren bei tagesaktuellen Print- und Online-Medien in Ă–sterreich ĂĽber Netzpolitik, Datenschutz und IT-Sicherheit. Derzeit bei der Tageszeitung KURIER und dem Online-Portal futurezone.at. Erster Roman namens “Der Crash” in der Pipeline.
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Foto Credit: Klaudia Zotzmann-Koch