Ich darf euch mein erstes (neues) SACHBUCH vorstellen

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Das Cover

Nach meinem Kriminalroman “Tödlicher Crash” habe ich als nächstes ein Sachbuch geschrieben. Dieses darf ich euch hiermit vorstellen, es wird noch 2020 im mitp Verlag erscheinen – ihr könnt es also als Weihnachtsgeschenk für eure Liebsten einplanen und vorbestellen, wenn ihr wollt 🙂

Der Inhalt:

  • Wie vernetzte Geräte, Apps & Co. unsere Privatsphäre und Sicherheit gefährden
  • Aktuelle Entwicklungen und Fallbeispiele aus Deutschland und Österreich
  • Wege zu mehr Sicherheitsbewusstsein, Datenschutz und digitaler Selbstbestimmung

Neue Technologien sollen unser Leben komfortabler machen. Doch der Preis, den wir dafür zahlen, ist hoch. Die Vernetzung durch das sogenannte »Internet der Dinge« bringt eine Überwachung von einem ungeahnten Ausmaß mit sich. Das Absurde ist, dass wir dabei unsere Privatsphäre völlig freiwillig aufgeben. Und das ist den meisten Menschen nicht einmal bewusst, denn sonst würden sicherlich viele ihren Umgang mit diesen Technologien grundlegend überdenken.

Im Kinderzimmer ermöglichen App-gesteuerte Spielzeug-Einhörner böswilligen Hackern, dem Nachwuchs Sprachnachrichten zu senden. Im Wohnzimmer lauschen mit der digitalen Assistenzwanze Alexa und ihren Pendants US-Konzerne mit, während ein chinesischer Hersteller smarter Lampen den Standort unseres Heims speichert. Unterwegs teilen Zyklus- und Dating-Apps alle Daten, die wir ihnen anvertrauen, mit Facebook & Co.

In diesem Buch zeigt Ihnen Barbara Wimmer, was Apps und vernetzte Geräte alles über Sie wissen, was mit Ihren Daten geschieht und wie Sie sich und Ihre Privatsphäre im Alltag schützen können:

  • Smart Home: Überwachung und Sicherheitslücken
  • Spielzeug mit Online-Funktionen und die Gefahren für Kind und Heim
  • Sicherheitslücken und Unfallrisiken bei Connected Cars
  • Lauschangriff der digitalen Sprachassistenten
  • Datenmissbrauch zu Werbezwecken durch Apps auf dem Smartphone
  • Contact Tracing durch Stopp-Corona- und Corona-Warn-App
  • Gesichtserkennung und Überwachung in Smart Citys
  • Perspektiven: Datenschutz und digitale Selbstbestimmung

Mit diesen Themen beschäftige ich mich beruflich schon sehr lange. Nun habe ich meine Expertise genutzt, um euch einen Gesamtüberblick zu geben, was sich in den einzelnen Bereichen technologisch gerade tut – und was die zunehmende Vernetzung für Auswirkungen auf unser künftiges Leben hat. Es geht vor allem um die *kommerzielle* Überwachung von Firmen, der wir uns freiwilig ausliefern. Geben wir damit unsere digitale Selbstbestimmung auf? Und gibt es Auswege?

Bestellbar ist das Buch in jeder Buchhandlung mit ISBN-13 : 978-3747501641 // ISBN-10 : 3747501648

Für alle Krimi-Fans: Keine Sorge, auch der Nachfolger von “Tödlicher Crash” ist bereits in Arbeit! Euch bitte ich aber noch um etwas Geduld.

Was bringt uns 5G?

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Das Team von Magnet hat mich zum Club 2000 Talk als Expertin eingeladen. Das Thema war: “Was bringt uns 5G?”

Der Dreh war extrem angenehm und die Möbeln, die an den Club 2 erinnern, waren wirklich so bequem, wie sie aussehen. Zum Inhalt verrate ich euch nichts, denn ihr müsst euch den Talk einfach ansehen:

Gäste:
Maria Zesch (CCO B2B & Digitalisierung, Magenta)
Barbara Wimmer (Redakteurin, Futurezone)
Gregor Wagner (Pressesprecher, Forum Mobilkommunikation)

Moderation:
Birgit Seiser (Moderatorin & Podcasterin, Kurier)

Mit Statements von:
Oliver Kimberger (Mediziner, MedUni Wien, AKH Wien)
Alexander Pfeiffer (Spieleforscher, Donau-Uni Krems)
Kyoko Kunoh (Researcher & Artist, Ars Electronica Futurelab)

Foto: Fotos: Karo Pernegger

Lesungen, Lesungen, Lesungen

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Nach einer gelungenen ersten Outdoor-Lesung beim Wiener Kultursommer #wiendrehtauf am Wiener Naschmarkt mit meinen Krimi-Kollegen Manfred Rebhandl und Stefan Slupetzky geht es nun in einen kleinen Leseherbst. Beim Team vom Kultursommer möchte ich mich sehr herzlich bedanken, denn es war TOP organisiert!

Die kommenden Lesungstermine aus “Tödlicher Crash”:

7.9. 19 Uhr – Buchhandlung Ortner, Tigergasse 19A, 1080 Wien

9.9. 19 Uhr – KURIER Nachtlese am Schiff MS Wien, Donaukanal

6.10. 19.30 Uhr: Kriminacht im Wiener Kafffeehaus: Lesung im Café Journal im 7. Bezirk

21.10. 19 Uhr – Kriminacht Linz im Wissensturm

22.10. 18.30 Uhr – Medienkulturhaus Wels

Es ist bei allen Terminen möglich, dass ich eure Exemplare von “Tödlicher Crash” signiere – aber bitte nicht auf den Mund-Nasen-Schutz vergessen!

Plus: Mittlerweile gab es auch noch weitere Rezensionen und Interviews, die zu denen, die es schon gibt, hinzukommen:

Computer Welt: “Cyber Security im Roman: Tesla wird Finanzminister zum Verhängnis” von Christina Wahlmüller

Club Computer: Buchrezension von Dieter Zoubek

Kompetenz Online: Buchtipp von Heike Hausensteiner mit dem Titel “Netzpolitik als Krimihit”

Die Presse am Sonntag: Mit Vollgas gegen den Baum

2. Auflage von “Tödlicher Crash” und kurzes Interview

Der Gmeiner Verlag hat mir heute mitgeteilt, dass der Druck für die 2. Auflage von meinem Wien-Krimi “Tödlicher Crash” in Vorbereitung ist. Ich habe mich sehr gefreut! *Happy Barbara ist happy!*

Der Gmeiner Verlag hat auch ein Social Media Interview für Instagram mit mir geführt, das ich euch nicht vorenthalten möchte und an dieser Stelle ebenfalls veröffentlichen möchte.

1.            Warum schreiben Sie ausgerechnet Krimis?
Weil es Spaß macht und ich selbst gerne Krimis und Thriller lese. Außerdem passen Krimis wunderbar zu meinen Themenfeldern, wo es meistens darum geht, die für Krimiautorinnen und – Autoren obligatorische „Was wäre wenn?“ durchzuspielen. In der Cyberkriminalität ist dies ebenfalls ein beliebtes Szenario.

2.            Wie fangen Sie mit einem neuen Buch an? Gibt es ein Ritual?
Noch nicht. Aber vor jedem neuen Buch geht ein monatelanger Prozess vorweg, in dem ich Fakten recherchiere, die für den neuen Krimi relevant sind, Charaktere zurechtstutze und mich frage, was für eine Entwicklung sie durchmachen werden. Auf den Beginn des eigentlichen Schreibens freue ich mich nach diesem Prozess meistens sehr!

3.            Mit welchem Charakter aus Ihrem Buch können Sie sich am meisten identifizieren?
Mit Stefanie Laudon aus „Tödlicher Crash“. Sie ist meine Protagonistin im Buch, eine investigative Journalistin, die für das Blatt „24 Stunden“ schreibt. Ich muss ich gestehen, dass ich ihr auch einige meiner Eigenschaften verpasst habe, allerdings hat sie auch ihr Eigenleben 🙂

4.            Was war der Anlass einen Krimi zu Ihrer Region zu schreiben?
Der Hauptteil des Kriminalromans spielt in Wien. Diese Stadt ist seit 20 Jahren mein Lebensmittelpunkt, ich kenne sie wie meine Westentasche. Aufgewachsen bin ich in Oberösterreich, und deshalb gibt es in „Tödlicher Crash“ auch einen starken Bezug zu dieser Region, in der der Nebenplot spielt. Doch auch andere Städte, die ich im Laufe der Zeit besuchen konnte, finden sich im Roman wieder.

5.            Lesen Sie Ihr Buch, nachdem es vollständig fertig und gedruckt ist, nochmal?
Ja! Meistens liegt ein wenig Pause zwischen den letzten Handgriffen und dem Tag, an dem man es in der Hand hält. Und nichts macht mehr Spaß, als es dann selbst in Ruhe noch einmal zu lesen und sich bei manchem Satz zu fragen: „Warum habe ich das so geschrieben?“

6.            Welche Snacks stehen immer auf Ihrem Schreibtisch parat?

Keine. Snacken beim Schreiben würde mich zu sehr ablenken. Aber was immer am Schreibtisch steht ist eine Tasse Tee!

7.            Wo stöbern Sie am liebsten nach neuem Lesestoff?

Ich liebe es, lokale Buchhandlungen in allen Regionen der Welt – und auch in meiner Heimatstadt Wien – aufzusuchen und zu schauen, was diese auf ihren Tischen aufgelegt haben. Oft entdecke ich dadurch ein Werk, auf das ich sonst nie gekommen wäre.

ÖJC: Literatur auf der Couch mit “Tödlicher Crash”

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Der Österreichische Journalisten Club ÖJC hat mich mit meinem Wien-Cyber-Medien-Krimi zu “Literatur auf die Couch” eingeladen. Davon gibt es jetzt das Video auf YouTube zum Nachsehen.

Hintergrundinfos
Wien, 14. Mai 2020 – Autoren und IT-Berater beschäftigen sich gleichermaßen häufig mit der Frage „Was wäre wenn?“ In „Tödlicher Crash“ der Futurezone-Redakteurin Barbara Wimmer geht es um folgende Frage: Was wäre wenn ein Politiker in einem selbstfahrenden Auto gegen einen Baum prallt? Steckt ein Unfall dahinter oder ein Hacker-Angriff? Der Kriminalroman erschien als Buch und E-Book im Gmeiner Verlag.

Der Plot lehnt sich stark an der nahen Zukunft an, so spielt er im Jahr 2022 in Wien. Die Protagonistin des Kriminalromans ist die Journalistin Stefanie Laudon, die diesen Vorfall aufzuklären versucht, bis sie selbst unter Verdacht gerät, hat sie doch sehr unfreundliche Postings gegen den Minister abgesetzt und war, wie sich bei den Ermittlungen herausstellt, genau in jener Funkzelle, von wo aus das Auto des Politikers manipuliert worden war. Mit Überwachungsmethoden gerät sie immer weiter ins Visier der Behörden.

Sie will den Fall für das Blatt “24 Stunden” aufklären, das anders als der Boulevard von “Heute Mittag” Geschichten qualitätsvoll recherchiert und sich auch für die Hintergründe interessiert und nicht nur für Schlagzeilen.

Der Krimi “Tödlicher Crash” dreht sich damit auch einmal mehr um die Medienbranche und geht auf die Herausforderungen ein, mit der die Branche seit einigen Jahren zu kämpfen hat: Abo-Schwund, sinkende Erlöse und trotzdem den Qualitätsanspruch aufrechterhalten.

Das Buch „Tödlicher Crash“ ist mit dem ISBN 978-3-8392-2597-4 in allen Buchhandlungen verfügbar und auch als E-Book.

Plus: SAVE THE DATE: Am 12. Juni um 18 Uhr gibt es noch einmal eine Online-Lesung bei “Roomservice”. Ihr könnt dafür bereits jetzt Tickets um 5 Euro erwerben.

Corona, Covid-19, Medien und Freiheitsrechte

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Ich habe im April an einigen interessanten Online-Diskussionsrunden und Gesprächen/Interviews teilgenommen, die sich mit der Corona-Krise und Freiheitsrechten beschäftigt haben.

Den Anfang machte der Netzpolitische Abend AT:

COVID-19 und die Freiheitsrechte – wo geht die Reise hin? Live Online Diskussion mit: In den vergangenen Wochen sind Dinge passiert, die wir davor regelrecht für eine Dystopie gehalten haben. Darüber und über die Verhältnismäßigkeit und den Nutzen der Maßnahmen wollen wir mit folgenden Personen online diskutieren: Thomas Lohninger (Geschäftsführer epicenter.works) Katja Mayer (Soziologin am Institut für Wissenschafts- und technikforschung) Max Schrems (Datenschutzaktivist, Gründer von NOYB.eu) Felix Stalder (Professor für digitale Kultur an der Züricher Hochschule der Künste) Barbara Wimmer (Netzpolitik-Journalistin und Autorin) Moderation Herbert Gnauer (Cyberspacebewohner seit 1993 und Freier Radiomacher)

Das Video:

 

Dann sprach ich mit Herbert Gnaurer für die Sendung Radio Dispositiv noch 60 Minuten lang über die Corona-Krise, Überwachung und mein neues Buch “Tödlicher Crash” und wie das zusammenhängt.

Radio FRO Link

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Mit Universitätsprofessor Nikolaus Forgo sprach ich für den Podcast “Ars Boni” zum Thema “Corona als Katalysator der Medienkrise in Österreich?”

In der 14. Ausgabe von #arsboni wurde über die Lage des österreichischen Technik-Journalismus diskutiert. Zu Gast waren Muzayen Al-Youssef (Der Standard), Daniel Sokolov, Absolvent der jur. Fak. der Uni Wien (Heise), und Barbara Wimmer (Futurezone). 

Das Video:

 

 

#4GameChangers: Online-Lesung bei Roomservice

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4GAMECHANGERS.io bietet mit “Roomservice” ab sofort als Provider-Plattform eine Möglichkeit, Lesungen, Konzerte und Kabarettprogramme zu streamen und dafür Tickets zu verkaufen wie in einem Theater – und damit eine Einkommensquelle für Kulturschaffende in Zeiten des Veranstaltungsverbots. In Corona-Zeiten erhalten die KünstlerInnen 100% der Ticketerlöse.

Ich bin Teil des Programms und ihr könnt mich mit “Tödlicher Crash” am 10. Mai um 18 Uhr auf Roomservice in einer Lesung hören. Der Eintritt ist mit 5 Euro sehr niedrig angesetzt, damit möglichst viele von euch dabei sein können. Seid dabei und ihr werdet gut unterhalten!
#lesung #krimi #wienkrimi #toedlichercrash
#4gamechangers #4gcroomservice #4gc #changethegame

Link zum Programm
Facebook-Event

Zur Lesung:
Die Autorin Barbara Wimmer liest aus ihrem Kriminalroman “Tödlicher Crash“, der Anfang April im Gmeiner Verlag erschienen ist.  Dieser spielt in Wien im Jahr 2022, zwei Jahre nach der Corona-Krise.  Der Finanzminister der Republik Österreich ist stolz auf sein selbstfahrendes Auto – eines der ersten, die im Lande zugelassen wurden. Doch plötzlich prallt das hochmoderne Fahrzeug gegen eine Baumallee. Der Tod des Politikers sorgt für großes Aufsehen. Anfangs ist unklar, ob es sich dabei um einen Unfall handelt. Oder steckt ein Hacker-Angriff dahinter? Die kritische Investigativ-Journalistin Stefanie Laudon aus Wien will den Fall für das Blatt „24 Stunden“ aufklären und gerät plötzlich selbst ins Visier der Ermittlungen … Die Autorin wird auch die Thematik von selbstfahrenden Autos aufgreifen, und die Probleme, die es bei der aktuellen Entwicklung gerade gibt. Außerdem kommt die entscheidende Frage zur Geltung: Wie entscheidet ein Auto künftig, wer stirbt, wenn ein Unfall unvermeidbar ist?

Barbara Wimmer ist preisgekrönte Netzjournalistin, Buchautorin und Vortragende. Sie wurde in Linz geboren und zog danach zum Studieren nach Wien. Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften begann sie als Journalistin zu arbeiten. Sie schreibt als Redakteurin seit rund 15 Jahren über Technik-Themen wie IT-Sicherheit, Netzpolitik, Datenschutz und Privatsphäre. Wimmer entwickelte im Laufe der Zeit immer mehr Ideen dazu, wie sich Zukunftsthemen auch literarisch spannend verarbeiten lassen.  »Tödlicher Crash« ist ihr erster Kriminalroman.

Wenn die Algorithmen dein Buch nicht mögen

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Warum ist es gerade jetzt wichtig, Autorinnen und Autoren wie mich zu unterstützen, die noch keinen Bestseller veröffentlicht haben, sondern gerade jetzt – mitten in der Corona-Krise- ihren Debüt-Roman rausbringen?

Richtig, seit 8. April gibt es “Tödlicher Crash” (erschienen im Gmeiner Verlag, ISBN 978-3-8392-2597-4). Doch derzeit ist er in den Weiten des Webs schwer zu finden, weil ihn die Algorithmen schlichtweg noch nicht dort einsortiert haben, wo ich ihn gerne hätte: unter “Top-Neuerscheinungen” nämlich. Denn wie ihr hier nachlesen könnt, gab es bisher ausschließlich hervorragende Rezensionen.

Beginnen wir bei Amazon: Dort werden derzeit alle Interessierten derzeit auf die Kindle-Version verwiesen. Wenn ihr dieser Tage mein Buch gedruckt kaufen und dieses bei Amazon bestellen wollt, bekommt ihr in der Regel eine Fehlermeldung angezeigt. “Artikel nicht an diese Adresse lieferbar”. Oder, wenn ihr Glück habt: Lieferbar in 2-3 Wochen. Amazon hat nämlich entschieden, anderen Gütern und Waren Vorrang zu geben, die jetzt “dringend gebraucht” werden. Bücher, obwohl jahrelang das Kerngeschäft des Online-Riesen, zählen in der Krise offenbar nicht dazu. Amazon legt sich das Buch derzeit nicht ins Lager, sondern bestellt es einzeln bei aufgebebener Bestellung beim Verlag – dazu kommt es zu zeitlichen Verzögerungen.

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Foto von Stefan Ortner aus der Buchhandlung Ortner, wo es das Buch zu erwerben gibt.

Direkt bestellen mit ISBN

Für viele regionale und lokale Buchhandlungen ist das jetzt die Chance ihres Lebens, denn alle, die lesen, werden sich wieder an sie erinnern – und dort bestellen oder persönlich vorbeikommen. Das ist meines Erachtens nach gut so. Unterstützt eure Buchhandlungen ums Eck, denn wenn ihr regelmäßig wiederkommt, kann euch die Person besser Bücher empfehlen als der Amazon-Algorithmus!

Das geschieht derzeit auch – vereinzelt – mit meinem Buch. Auch mein Debut wurde bereits von einigen Wiener Buchhändlerinnen und -händlern weiterempfohlen, und – dann in Folge auch gut verkauft. Danke vielmals für die großartige Unterstützung! Um ein paar persönlich zu nennen: Stefan Ortner von Ortner Bücher, Alexandra Zumoberhaus von der Buchhandlung Hintermayer sowie Elisabeth Schippel vom Krimisalon!

Doch ich als Debut-Autorin habe auch hier oft das Nachsehen. Viele Buchhändlerinnen – und -händler bestellen derzeit nur Neues, das von Kunden bestellt wird. Viele von ihnen haben “Tödlicher Crash” dank der Corona-Krise aus Zeitgründen selbst noch nicht lesen – und damit weiterempfehlen können. Es gibt derzeit auch kaum ein Stöbern mehr in den Buchhandlungen (etwas, das ich persönlich am meisten vermisse).

Bei den meisten Webshops und auch bei *allen* Buchhandlungen bekommt ihr “Tödlicher Crash”, wenn ihr explizit danach fragt und meinen Namen oder den Buchtitel oder die ISBN-Nummer (ISBN 978-3-8392-2597-4) eingebt. Aber Kunden, die noch nie von mir oder meinem Buch gehört haben, haben es schwer, meine Neuerscheinung derzeit überhaupt zu entdecken, wenn sie es nicht von Buchhändlern persönlich empfohlen bekommen, oder schon davon wissen. Die automatisiereten Algorithmen der Websshops empfehlen in der Regel die Bücher und Autoren, die schon bekannt sind, und daher gerne gekauft werden.

Auf Social Media passiert das übrigens auch andauernd – ihr seht auf Facebook, Instagram oder Twitter meist nur die Beiträge jener, mit denen ihr regelmäßig in Kontakt seid. Man nennt dies auch “Filter Bubble”. Genau das Phänomen gibt es auch bei den Online-Katalogen von Buchhandlungen.

Facebook lehnte Werbeanzeige ab

Apropros Facebook: Um auch eine Zielgruppe zu erreichen, die außerhalb meines eigenen Freundeskreises und meiner Social-Media-Bubble liegt, wollte ich mit meiner Autorenseite ein “Sponsored Posting” mit Buchcover, Titel und Inhaltsbeschreibung schalten. Die Werbeanzeige wurde abgelehnt. Sie wurde von einem Algorithmus als “Wahlwerbung bzw. Werbung zu politisch oder gesellschaftlich relevanten Themen” identifiziert.  “Deine Anzeige wurde abgelehnt, da sie womöglich Politiker erwähnt, Themen enthält, die den Ausgang einer Wahl beeinflussen könnten, oder auf bestehende oder vorgeschlagene Gesetze verweist”, heißt es darin. Dass man ohne genauere Prüfung nicht mehr so leicht Anzeigen schalten kann, die politische Debatten beeinflussen, finde ich im Prinzip begrüßenswert. Facebook steht seit Jahren dafür in der Kritik und umso wichtiger ist es, dass es hier strenge Kontrollen gibt.

Im Klappentext der Werbeanzeige ist vom “Finanzminister der Republik Österreich” die Rede, der  “in einem selbstfahrenden Auto stirbt”. Wenn man den Kontext das Kriminalromans wegrechnet, könnte dies tatsächlich falsch aufgefasst werden und wenn nur Algorithmen über den Inhalt urteilen, kann es ganz leicht zu einer falschen Zuordnung kommen. Selbstverständlich standen auch die Wörter und Hashtags “Kriminalroman” und “Krimi” drin und der Verlagsname. Mir wurde empfohlen, die Anzeige noch einmal einzureichen, und von “einem Menschen” überprüfen zu lassen.

Mundpropaganda ist gefragt

Um meine persönliche Filter Bubble mit meinem Debut-Roman “Tödlicher Crash” zu durchbrechen, möchte ich euch bitten, mein Buch (bei Gefallen) allen persönlich weiterzuempfehlen, die ihr kennt und die sich für eines dieser Dinge interessieren: Romane, Krimis, Wien-Krimis, Wien, Bücher, Lesen, selbstfahrende Autos, Technik, Überwachung, weibliche Hauptfiguren, Feminismus, Cyber, die Medienbranche, Tageszeitungen, wie man mit Social-Media-Shitstorms umgeht (oder auch nicht), Familiengeschichten, Liebesgeschichten, Hacker-Ethik, Digitalisierung, Netzpolitik, Staatstrojaner – denn all dies bietet mein Debut-Roman. Empfehlt ihn allen, die gerade sagen “Mir ist schon so fad” oder “Ein gutes Buch wäre mal wieder eine schöne Abwechslung” oder “Hast du Tipps zum Lesen?”

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Ebenfalls freuen würde ich mich sehr über Bewertungen derjenigen, die “Tödlicher Crash” schon gelesen haben. Denn jede Bewertung bringt den Algorithmus dazu, das Buch ein wenig weiter nach vorne zu reihen. Auch bei Bewertungen gibt es aktuell Probleme, die mir von Leserinnen und Lesern berichtet worden sind. Eine Leserin, die die Kindle-Version meines Buches gekauft hat, konnte dieses etwa deshalb nicht bewerten, weil sie in diesem Jahr noch keine 50 Euro bei Amazon ausgegeben hatte. Erst ab diesem Betrag werden Bewertungen zugelassen, der Kauf des Kindle-Titels genügt nicht. Natürlich kann man verstehen, dass es Systeme geben muss, um falsche Bewertungen zu verhindern – aber wer könnte ein Buch besser beurteilen als derjenige, der es zuvor auf dieser Plattform erworben hat?

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Was euch in “Tödlicher Crash” erwartet, könnt ihr in meiner ersten, kurzen Online-Lesung, reinschnuppern.

Weitere Lesungen werden folgen – dazu notiert euch am besten schon mal folgende Termine:
Online-Lesung am 10. Mai 2020 – ab 18 Uhr – auf Roomservice.
Online-Präsentation (mit Mini-Lesung) am 14. Mai 2020 – ab 19 Uhr – beim ÖJC.

 

Die ersten Stimmen zu “Tödlicher Crash”

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Als Buchautorin verfolgt man natürlich gespannt, was andere über sein Werk sagen. Gleich zum Buchstart sind ein paar Berichte, Interviews und Rezensionen erschienen, die ich euch kurz vorstellen möchte.

Interview mit der Kronen Zeitung

Den Anfang machte Jasmin Gaderer von der “Kronen Zeitung” in Oberösterreich im März mit einem Interview.

Kronen_Zeitung-Rezension

Motorline bringt einen Buch-Tipp

Als nächstes folgte ein “Buch-Tipp” in der Auto Bild und auf motorline.cc von Severin Karl. “Leichte Lektüre für schwere Zeiten. Auch wenn es in Barbara Wimmers Buch „Tödlicher Crash“ um selbstfahrende Autos, politische Intrigen und die Hacker-Szene in Österreich geht, ist der Cyber-Krimi verständlich zu lesen. Die Journalistin, die gewöhnlich über IT-Sicherheit und Netzpolitik schreibt, bringt einen mit ihrer in naher Zukunft angesiedelten Geschichte zum Nachdenken: Voll-Digitalisierung und gläserne Menschen, wollen wir das wirklich?”, heißt es darin.

Madame Wien rezensiert & Interview

Auf“Madame Wien” folgte zum Buchstart die erste Rezension von Astrid Kuffner. “IT-Krimi mit viel Fakt und etwas Fiktion”, so der Titel.

“Barbara Wimmer schreibt flott und mit Zug zum Tor. In den Kapiteln wechseln sich Schauplätze, Beziehungen und Charaktere angenehm ab. Wer welche Interessen hat, entpuppt sich erst nach und nach. Die Grenzen von Freund und Feind verschwimmen. Die Autorin zitiert rezente Fälle von IT-Versagen und/oder Überwachung und zeichnet eine denkbare Zukunft. (…) Kurzweilige Lektüre mit jeder Menge Impulse zum Nachdenken über das eigene Verhalten im Internet und vermeintliche IT-Sicherheit”, so ihr Fazit.

Futurezone verlost 3 Exemplare

Die futurezone schrieb zum Buchstart ebenfalls einen Beitrag und verlost bis 20. April übrigens 3 E-Book-Exemplare! „Das ein Mensch auf diese Art und Weise ums Leben kommen könnte, halte ich für sehr realistisch. Selbstfahrende Autos sind fahrende Computer und wir wissen, wie sicher diese sind und wie oft wir Updates machen müssen, damit wir wieder vor Angriffen geschützt sind“, sagt Wimmer auf die Frage, wie realistisch „Tödlicher Crash“ ist.

Rezension des Literaturkritikers im KURIER

Auch der Literaturkritiker der Tageszeitung KURIER, Peter Pisa, nahm sich das Werk in seiner Buchkritik am 10. April 2020 vor.

“”Es ist ein Computer-Krimi, aber Barbara Wimmer – mit dem Renner-Publizistikpreis (Kategorie Online) ausgezeichnet – lässt Unkundige nicht im Stich, sie nimmt sie an der Hand, wenn sie zu Sicherheitsforschern und Hackern geht. (…) Wären bloß mehrere Krimis ein derartiger Gewinn; und so unterhaltsam”, schreibt Peter Pisa.

Kurier-Rezension

Interview übers schreiben

Auf “Treffpunkt Schreiben” bat mich Sonja Kral zum Autorinnen-Gespräch über den Schreibprozess zu “Tödlicher Crash”.

Wir sprachen u. a. über

  • die Herausforderung eine Idee loszulassen,
  • den schwierigen Weg der Verlagssuche – Scheitern inbegriffen,
  • hilfreiche Netzwerke,
  • das Plotten mit der „Snowflake“-Methode und
  • wie hart es war, durchzuhalten!

Ein wenig Radio mit Radio Dispositiv (u.a. Radio Orange)

Mit Herbert Gnaurer führte ich am Ostermontag ein einstündiges Gespräch auf Radio Orange zum “Tödlichen Crash”, Überwachungs-Apps, die Corona-Krise, selbstfahrende Autos und darüber, wie sich meine im Buch skizzierte Welt, die in der nahen Zukunft liegt, von der derzeitigen Situation unterscheidet. Hört rein, denn die Sendung von “Radio Dispositiv” gibt es jetzt zum Runterladen oder Anhören im Archiv.

Noch eine Rezension eines Soziologen & Wissenschaftlers

Auch in Deutschland wurde “Tödlicher Crash” in einer Rezension aufgegriffen, und zwar von Er ist Initiator des Forschungsnetzwerks “Surveillance Studies” und arbeitet als Wissenschaftler am Institut für kriminologische Sozialforschung an der Universität Hamburg. Für das Forschungsnetzwerk und Criminologia schreibt er regelmäßig Rezensionen, aber normalerweise nur über Sachbücher und wissenschaftliche Literatur. Danke für diese Ausnahme!

“Barbara Wimmer schafft es, mit den Elementen eines Krimis sehr gut ein aktuelles Thema und das komplexe Feld aus Überwachung, Algorithmen, Technologie, Netzpolitik in der gegenwärtigen Gesellschaft einfach und gleichzeitig spannend zu analysieren. Darin ist auch eine politische Botschaft enthalten – soweit kann sich die Autorin dann doch nicht hinter den Figuren verstecken. (…) Schön, wenn das nur der Auftakt zu mehr wäre”, so das Fazit.

Das Interview mit Netzpolitik.org

Und ein Interview mit Markus Beckedahl, Gründer und Chefredakteur von Netzpolitik.org. Ihm habe ich etwa die Frage beantwortet, wen ich als Leserin oder Leser für “Tödlicher Crash” im Auge habe? Ist der Roman eher für junge Menschen, die schon in netzpolitischen Debatten versiert sind oder ist er auch für unseren Eltern geeignet? – Und ganz grob beantwortet: Beide! Alles weitere müsst ihr selbst nachlesen 🙂

Tödlicher Crash von Barbara Wimmer, erschienen im Gmeiner Verlag.

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Mein Cyber-Wien-Krimi “Tödlicher Crash” erscheint am 8. April 2020

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Krisen gibt es viele. Die Corona-Krise, die Wirtschafts-Krise, die Klima-Krise. Alles Krisen. Hätte mir vor 5 Jahren, als ich die erste Idee zu “Tödlicher Crash” hatte, jemand erzählt, dass mein erster Roman mitten in einer Krise auf den Markt kommt, hätte ich wahrscheinlich gelacht und gesagt: “So schlimm kann es nicht sein.” Obwohl ich selbst gerne Weltuntergangsthriller (zuletzt sogar einen mit einem unbesiegbaren “Grippe”-Virus) lese, hätte ich mir wohl die aktuelle Situation nicht so ausgemalt, wie sie tatsächlich gekommen ist.

Gelitten mit den Figuren
Ich habe insgesamt rund 3 Jahre meines Lebens in mein Projekt “Tödlicher Crash” gesteckt und es ist für mich so etwas wie mein “Baby”. Viele, die ein Buch geschrieben haben, denken so – schließlich haben mein Roman & ich viel Zeit miteinander verbracht. Keiner kennt meine Figuren so gut wie ich und hat ihre Entwicklungen durchlebt und mit ihnen gelitten. 🙂

Es gibt in der derzeitigen Krise wahrlich komplett andere Dinge, die viel, viel, viel, viel wichtiger sind (z.B. Gesundheit und Job-Sicherheit/keine Existenzängste zu haben) und mir kommt mein Buchprojekt jetzt selbst plötzlich sehr unwichtig vor. Andererseits lese ich gerade jetzt haufenweise Social-Media-Postings mit “Ich habe gerade viel Zeit. Was für Bücher würdet ihr mir empfehlen?” und deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, um euch “Tödlicher Crash” kurz vorzustellen und hoffe, es kommt auf eure Lese-Liste für das Frühjahr oder den Sommer 2020!

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Worum geht’s
Ich darf euch hiermit ganz offiziell Stefanie Laudon vorstellen. Sie ist eine kritische Investigativ-Journalistin aus Wien, die für das Blatt “24 Stunden” schreibt. Der Cyber-Krimi spielt im Jahr 2022 in Wien. Der Finanzminister der Republik Österreich ist stolz auf sein selbstfahrendes Auto – eines der ersten, die im Lande zugelassen wurden. Doch plötzlich prallt das hochmoderne Fahrzeug gegen eine Baumallee. Der Tod des Politikers sorgt für großes Aufsehen. Anfangs ist unklar, ob es sich dabei um einen Unfall handelt. Oder steckt ein Hacker-Angriff dahinter? Stefanie Laudon will den Fall aufklären und gerät plötzlich selbst ins Visier der Ermittlungen … Stichwörter Funkzellenüberwachung und Social-Media-Monitoring.

Wenn ihr euch für technische Themen, Krimis, Wien, Hacker, vernetzte Autos, vernetzte Kuhställe (danke Fuxmux für deine Tipps und RIP!), Social-Media-Shitstorms, die Medienbranche, Cybersecurity, Netzpolitik, oder weibliche Protagonistinnen oder nur eines dieser Themen interessiert, darf ich euch mein Werk wärmstens ans Herz legen!

So könnt ihr es erwerben
Es erscheint am 8. April 2020 und ist als E-Book erhältlich (die Kindle-Version gibt es bei Amazon, die EPUB- und PDF-Version bei Thalia, bis 24. April zum reduzierten Preis um 4,99 Euro) und kann bereits vorbestellt werden. Auch als gedrucktes Buch um 14 Euro. Das gedruckte Buch ist mit dem ISBN-Code ISBN 978-3-8392-2597-4 in jeder Buchhandlung in ganz Österreich & Deutschand ab sofort bestellbar und wird ab 8. April bei Bestellungen direkt vom Buchhändler eures Vertrauens ausgeliefert oder zugestellt.

Ergo: Auch das gedruckte Buch ist erhältlich (z.B. bei Thalia, Morawa, Hugendubel). Die Buchhändlerinnen- und händler leisten gerade großartige Arbeit, denn auch für sie ist diese Situation neu. Ich werde daher in den nächsten Wochen den ein oder anderen von ihnen, die mein Buch auch lagernd haben, kurz vorstellen. Danke auch an meinen Verlag, der sich trotz Krise dazu entschieden hat, den Titel nicht auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Den Hashtag #buecherhamstern gibt es übrigens auch! Nutzt ihn, und taggt mein Buch, wenn es euch gefällt, denn in der derzeitigen Krise kann ich als Autorin jede einzelne Unterstützung von euch wirklich sehr gut gebrauchen.

Am 8. April um 19.30 Uhr gab es rechtzeitig zum Buchstart auch eine Online-Lesung aus “Tödlicher Crash” auf YouTube. Weitere Lesungen sind geplant. (Update: Mittlerweile gibt es auch die ersten Medienstimmen zu “Tödlicher Crash”. Diese will ich euch keineswegs vorenthalten!)

In diesem Sinne: #buecherhamstern und bestellt das Buch mit dem ISBN-Code ISBN 978-3-8392-2597-4! Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen! ❤