Jagd im Wiener Netz – 2. Krimi erscheint am 10. August 2022

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Hallo alle zusammen! Ich darf bekannt geben, dass am 10. August 2022 mein 2. Kriminalroman im Gmeiner Verlag erscheinen wird. Für alle Neugierigen und diejenigen, die ihn *pünktlich* zu ihrem Sommerurlaub geliefert bekommen möchten (oder ihn dafür abholen), gibt es bereits die Möglichkeit, das E-Book oder die gedruckte Paperback-Version vorzubestellen!

Und zwar:

1. Direkt beim Verlag

2. Beim Morawa

3. Mit der ISBN Nummer in jeder Buchhandlung eurer Wahl: ISBN/EAN978-3-8392-0269-2

4. Als E-Book für Kindle bei Amazon, als gedrucktes Buch bei Amazon

5. In Deutschland etwa bei Weltbild

6. Auch der Thalia hat es selbstverständlich bereits gelistet und zwar als Paperback und als E-Pub

Ich wurde in der Vergangenheit oft gefragt, ob es wichtig ist, *wo* ihr das Buch kauft – als Autorin bekomme ich einen fixen Prozentsatz, den ich mit dem Verlag verhandelt habe. Es macht also tatsächlich keinen Unterschied für mich. Bestellt dort, wo ihr euch am wohlsten fühlt. Und unterstützt den heimischen Buchhandel, wenn’s geht!

Hier zeige ich euch mal das COVER

Doch worum geht’s jetzt in dem Krimi?

Wien 2028. Ein Staranwalt wird tot im Wald aufgefunden. In seiner Hand befindet sich ein Zettel mit seinem Todestag und einem großen X. Feinde hatte der Mann viele, denn er vertrat sämtliche Lobbyisten im Land und kannte all ihre dunklen Geheimnisse, von Korruption bis zu Betrug. Über einen schlecht abgesicherten Computer landen die Dossiers in den Fingern der kritischen Investigativ-Journalistin Stefanie Laudon, die im Netz weiter ermittelt. Plötzlich gerät auch sie ins Visier der Täter …

Wird es spannend?

Ja!

Hat das was mit der Korruptionsaffäre der ÖVP zu tun?

Nein. Alle Handlungen und Personen im Buch sind frei erfunden. Die Idee dazu entstand bereits vor dem Rücktritt von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) – das Manuskript war zu dem Zeit sogar bereits fertig und abgegeben! Es geht auch nicht nur um Korruption, sondern ist viel vielschichtiger. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich beruflich mit neuen Technologien beschäftige. In dem Krimi geht es – aus dem Klappentext nicht ersichtlich – auch sehr stark um Überwachung am Arbeitsplatz und was Künstliche Intelligenz dazu beiträgt und was nicht. Der unreflektierte Einsatz von diesen Tools wird kritisch hinterfragt. Dann geht es noch um Pierogis, Gift, Targeted Advertising, uvm. – Corona spielt nur eine kleine Nebenrolle.

Muss man davor Band 1, “Tödlicher Crash” gelesen haben?

Die Journalistin Stefanie Laudon und Kriminalkommissar Michael Leyrhofer, meine zwei Hauptfiguren, kommen beide bereits in Band 1 – Tödlicher Crash – (erschienen 2020 im Gmeiner Verlag) vor. Wer also jetzt vor dem Erscheinen von Band 2 noch die Gelegenheit hat, sich den ersten Teil “reinzuziehen”, macht damit sicherlich keinen Fehler.

Aber: Man kann Jagd im Wiener Netz lesen, ohne Band 1 gelesen haben zu müssen. Die Figuren werden auf ihre Art und Weise völlig neu eingeführt. Die Handlungen sind sowieso komplett abgeschlossen und man kann auch zuerst Jagd im Wiener Netz und dann Tödlicher Crash lesen. Alles kein Problem! Tödlicher Crash spielt übrigens im Jahr 2022 – und daher wäre es sicherlich nicht verkehrt, in die Welt reinzuschlüpfen, wie sie jetzt *nicht* geworden ist…

Ich hoffe, euch als Leser*innen gewinnen zu können und freue mich über jede Vorbestellung!

Alles weitere werde ich bekannt geben, je näher der Veröffentlichungstermin rückt. Alles Liebe, eure Barbara.

Große Töchter: Podcast zu Menstruations- und Dating-Apps

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Ich war zu Gast bei Beatrice Frasl und ihrem wunderbaren feministischen Podcast Große Töchter. Beatrice hat mich allgemein zu Datenschutz- und Privatsphärethemen befragt, aber auch im Speziellen dazu, worauf Frauen bei Menstruations-Apps aufpassen müssen, und was für Alternativen es gibt. Bei Dating-Apps gibt es leider noch keine privatsphärefreundlichen Alternativen, eine große Marktlücke! Hört rein!

Bass of Hope sammelte 450 Euro ein und spendete es 2022 an Train of Hope

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Im September 2015 begannen unter dem Label Train of Hope zahlreiche Menschen aus der Zivilgesellschaft, Menschen auf der Flucht beim Ankommen in Wien zu unterstützen. Unter dem Motto „Bass of Hope entstand daraufhin ein Musik-Sampler mit 20 Songs von 20 Künstler*innen, um Geld zu sammeln. Die erste Tranche des eingenommenen Geldes (damals hatten wir im Loft eine Party organisiert) wurde direkt 2015 an Train of Hope gespendet. Doch auch durch den Musik-Sampler (sei es eure Downloads oder eure Streams) ist einiges an Geld zusammengekommen.

Deshalb haben wir am 8. April 2022 die Einnahmen, die mit „Bass of Hope“ im Laufe der Jahre erzielt wurden, nun erneut an Train of Hope gespendet. 450 Euro gingen am 8. April an die Initiative, die sich auch nun wieder für Schutzsuchende aus der Ukraine einsetzt und ihnen eine menschliche Ankunft in Österreich ermöglicht. Alle Helfenden bei Train of Hope sind ehrenamtlich tätig, die Spende wird direkt für die Menschen auf der Flucht verwendet.

Bass of Hope – das Cover des Samplers

Die (ebenso ehrenamtlichen) Organisatorinnen von Bass of Hope möchten sich noch einmal bei allen 20 Künstler*innen bedanken, die das Musik-Projekt mit ihren Songs unterstützt haben und somit dazu beigetragen haben, dass auch im Jahr 2022 wieder geholfen werden kann! Vielen Dank an: Erwin & Edwin feat. Alix, Johann Sebastian Bass, Tenchu & Break Pitt, Shroombab, Cueing, Franjazzco, Topoke, Adult, Jaz & Intravenoise, Dunkelbunt feat. Alix & Killo Killo, Camo & Krooked, Wendepunkt, Irridation, Zollbruchstelle, Aaron Faustfield, Protonica, Sensual Squeak, Materia, Astralex & Riff Ruff und Chra. Vielen lieben Extra-Dank an Ulf von Dunkelbunt für die digitale Distribution!

Mit euren Klicks, Streams und Käufen von Bass of Hope (den Sampler gibt es noch auf Amazon Music oder Spotify) könnt ihr Train of Hope weiterhin unterstützen! Hört rein, wenn ihr es noch nicht getan habt! Die Stücke, die auf Bass of Hope zu hören sind, reichen von Techno über Drum’n’Bass und Dub bis Electro-Swing bis zu Psy-Trance.
Spotify

Amazon Music

Train of Hope

Der FM4-Bericht von damals

Einmal kurz die Welt retten

Heute (9. März 2022) ist das neue Buch “Einmal kurz die Welt retten” erschienen, zu dem ich einen #Kurzkrimi beigetragen habe! “Cybergangster” dreht sich um den Klimawandel, die Arm-Reich-Schere und ein Smart Home.

Die Anthologie wurde von Jennifer B. Wind herausgegeben, die ich über das Krimi-Netzwerk “Mörderische Schwestern” kennengelernt habe. Der Gmeiner Verlag, der die Anthologie herausgibt, ist außerdem mein Stamm-Verlag für Literatur, bei dem auch im Herbst 2022 mein 2. #Langkrimi aka Roman erscheinen wird (seid gespannt!).

Ich lege euch dieses Buch sehr ans Herz!

Klappentext:

Die Welt steht vor dem Kollaps. Den führenden Wissenschaftlern zufolge werden im Jahr 2052 wichtige Ressourcen aufgebraucht und große Teile der Welt aufgrund des Klimawandels unbewohnbar sein. Milliarden Menschen drohen Obdachlosigkeit, Hunger und Armut.
24 dramatische, sarkastische, skurrile und tiefsinnige Kurzgeschichten deutschsprachiger Topautorinnen und -autoren widmen sich den drängendsten Themen unserer Zeit und regen zum Nachdenken an. Sie sind ein Appell an uns alle: Der Kampf um das Morgen muss heute beginnen!

Mit Geschichten von Dieter Aurass, Raoul Biltgen, Katja Brandis, Veronika A. Grager, Anne Grießer, Petra K. Gungl, Reinhard Kleindl, Regine Kölpin, Beatrix Klamlovsky, Uwe Laub, Mari März, Günter Neuwirth, Regina Schleheck, Claudia Schmid, Ursula Schmid-Spreer, Ingrid Schmitz, Alex Thomas, Heidi Troi, Eva Maria Nielsen, Fenna Williams, Barbara Wimmer, Janet Zentel und Jennifer B. Wind.

Mit Texten von Dieter Aurass, Raoul Biltgen, Katja Brandis, Veronika A. Grager, Anne Grießer, Petra K. Gungl, Reinhard Kleindl, Regine Kölpin, Beatrix Kramlovsky, Uwe Laub, Mari März, Günter Neuwirth, Eva Nielsen, Regina Schleheck, Claudia Schmid, Ursula Schmid-Spreer, Ingrid Schmitz, Alex Thomas, Heidi Troi, Fenna Williams, Barbara Wimmer, Jennifer B. Wind, Janet Zentel

Mit Belegexemplar und viel Sonne 😉

Tödlicher Crash: Fact or Fiction?

Barbara Wimmers Roman „Tödlicher Crash“ spielt im Jahr 2022. Wolfgang Steinrigl, der Finanzminister der Republik Österreich verunglückt mit seinem selbstfahrenden Auto. Kriminalkomissar Michael Leyrhofer glaubt nicht an einen Unfall und hat sehr bald die Investigativ-Journalistin Stefanie Laudon in Verdacht. Die Futurezone-Journalistin Barbara Wimmer hat ihn ihrem Erstlingswerk sehr viel Fachwissen eingebracht. Nach dem Motto „Fact or Fiction“ spricht Florian Müller mit der Autorin des Buches darüber, was uns 2022 erwartet, wenn es um selbstfahrende Autos, hochmoderne Kuhställe oder Datenschutz geht.

Link zur Sendung von Radio Augustin / zum Podcast

Plus im Augustin erschien auch diese Rezension

Beim Verlag gibt’s mehr Infos zum Buch

Facebook Files: Privacy Week Vortrag, Interview, Artikel, weitere Infos

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Der Monopolist hinter Facebook, Instagram und WhatsApp (der neuerdings “Meta” heißt) ist zuletzt wieder einmal ins Visier der Schlagzeilen geraten. Eine Whistleblowerin, die in der „Abteilung für gesellschaftliche Integrität“ gearbeitet hat, packt aus: Facebook und Instagram machen Kinder süchtig und Facebook weiß das, hat diese Studienergebnisse allerdings zurückgehalten. Das ist eine der Enthüllungen, über die ich bei der Privacy Week gesprochen habe.

Den Vortrag gibt es online aktuell im Relive”-Modus nachzusehen und wird später auf media.ccc.de archiviert und als Streaming- und Download-Link zur Verfügung stehen. Ihr könnt den Talk gern euch an sämtliche Familienmitglieder schicken, die zu denen gehören, die Facebook und Instagram nutzen.

Warum rede ich aber überhaupt noch über Facebook? Ganz einfach. Facebook hat 1,93 Milliarden täglich aktive Nutzer*innen und 2,81 Milliarden Nutzer*innen benutzen täglich entweder Facebook, WhatsApp oder Instagram. Viele Nutzer*innen kennen noch keine Alternativen und wir müssen daher so lange darüber reden, wie so viele Menschen die Dienste des Monopolisten nutzen.

Im Vortrag erhörtere ich folgende Punkte:

Wer hat die Facebook Files aufgedeckt?
Was wurde enthüllt?
Was sagt Facebook dazu?
Was gibt es für Vorschläge, um diese Praxis zu ändern?
Was hat das Metaverse damit zu tun?
Was also tun?

Der Vortrag ist also auch für Technik-Laien geeignet.

Beim Privacy Week Talk

Neben der Privacy Week wurde ich auch von Damita Pressl von Krone.TV eingeladen, um mit ihr bei “Nachgefragt” über das Thema zu sprechen: Eine Ex-Mitarbeiterin, die schwere Vorwürfe erhebt – es sind harte Zeiten für Facebook. Was die Vorwürfe sind und wie großen Schaden Facebook an unserer Gesellschaft anrichtet, erklärt die Journalistin und Netzpolitikexpertin Barbara Wimmer im Gespräch mit Damita Pressl. Auch dieses 20-minütige Gespräch könnt ihr euch gerne hier ansehen!

Falls ihr lieber alles lieber nachlesen wollt: Selbstverständlich findet ihr auch schriftliche Beiträge von mir auf futurezone.at und zwar HIER und HIER. In meinem futurezone.at-KommentarFacebook muss zerschlagen werden” argumentiere ich etwa, warum eine Regulierung des Monpolisten alleine nicht reicht.

Es gab auch Journalist*innen, die die geleakten Chats tatsächlich zu Gesicht bekommen haben (ich gehöre nicht dazu). Von denen findet ihr etwa Beiträge bei der Süddeutschen Zeitung und beim Wall Street Journal. Das Wall Street Journal war neben der Quartalskonferenz und der Facebook-Connect-Präsentation bei der das “Metaverse” vorgestellt wurde, dem sorgfältigen Beobachten des Facebook-Accounts von Mark Zuckerberg, meine Hauptquelle, über die ich meine Informationen über die Leaks bezogen habe. Es ist ein ordentlicher “Deep Dive”, sich das alles durchzulesen.

Weil ich mehrfrach gefragt wurde, ob einen das alles, was enthüllt wurde, überhaupt noch wundert: Gewundert hat es mich nicht. Unfassbar wütend gemacht hat es mich aber sehr wohl. Ein Unternehmen, das 2,81 Milliarden tägliche Nutzer*innen hat, sollte nicht nur auf seinen Profit achten, und alles, was schlecht fürs Geschäft ist, verheimlichen, sondern es sollte auch auf die Nutzer*innen schauen.

“Bücher sind wie Kekse” Podcast zu “Hilfe, ich habe meine Privatsphäre aufgegeben!”

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Im Sommer 2021 verweilte ich in Nußdorf am Attersee, um dort in einem selbst auferlegten Writers Retreat meinen zweiten Kriminalroman fertigzustellen. Mit Erfolg. Ich schrieb 135 Seiten, das permanente Regenwetter war auf meiner Seite und half mir dabei. Insgesamt wurden es dann wieder knapp über 300 Seiten, auf die ihr euch im Herbst 2022 freuen dürft, denn vorher geht das neue Werk noch an meine Lektorin beim Gmeiner Verlag.

Doch in Nußdorf am Attersee gab es auch eine Lesung aus meinem ersten Roman bei der “Ladies Crime Night“, die von der bekannten Bestseller-Krimi-Autorin Beate Maxian organisiert und moderiert wurde.

Barbara mit Dagmar

Podcast

Wie es das Schicksaal so wollte, lernte ich dort auch LifeRadio-Journalistin und Podcasterin Dagmar Hager kennen, die aus ihrem neuen Krimi “Schöner sterben in Wien” vorlas – und mich zu ihrem berühmten Autor*innen-Podcast einlud. Bei ihr waren schon Hugo Portisch, Ursula Polanski, Marc Elsberg, Sebastian Fitzek uva. zu Gast. So kam es, dass wir nur eine Woche später in Nußdorf am Attersee im Podcast “Bücher sind wie Kekse” über mein Sachbuch “Hilfe, ich habe meine Privatsphäre aufgegeben!” plauderten.

Ich sprach mit Dagmar über viele erschreckender Beispiele aus meinem Buch und darüber, was wir im Umgang mit vernetzten Geräten beachten sollten und wie wir unsere Privatsphäre schützen können.

Dagmar merkt in ihrem Blog an: “Barbara will uns mit ihrem Buch aber keine Angst, sondern nur darauf aufmerksam machen, sorgsam zu sein. Ein paar lässige Tipps, um weniger leicht hackbare dafür etwas leichter merkbare Passwörter zu generieren, hat die früher übrigens sehr erfolgreiche DJane auch.”

Also hört rein!

DaSou-Podcast zum Datenhunger von Menstruations-Apps

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Im Juli 2021 war ich zu Gast im DaSou-Podcast und es wurde die “Folge OOIII*:“Hilfe! Mark Zuckerberg, weiß wann ich meine Periode habe!“ mit Barbara Wimmer” produziert.

Hier könnt ihr die Podcast-Folge hören!

DaSou-Podcast mit Barbara Wimmer

Hier gibt es eine schriftliche Zusammenfassung von Aileen Weibeler und Rechtsanwältin Karina Filusch, LL.M. – kleiner Auszug:

Hinter den süßen, pastellfarbenen Logos der gängigen Menstruations-Apps geben Frauen, ohne es zu wissen, ihre Privatsphäre auf. Die Apps suggerieren eine Art Tagebuch zu sein, dem man seine Laune, körperlichen Veränderungen und das Sexualleben, ohne zu zögern mitteilt.

Was passiert mit den Daten?

Durch Push-Benachrichtigungen werden die Nutzerinnen dazu animiert beispielsweise das Hautbild oder, ob man ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte, mit der App zu teilen. Daten, die man in der analogen Welt wahrscheinlich mit den wenigsten teilen würde, oder? Ganz genau ist leider nicht zurückzuverfolgen, wo die Daten landen. Das für sich ist bereits sehr intransparent.

Klar ist aber, was Unternehmen wie Facebook mit den Daten anstellen würde: Personalisierte Werbung schalten, um das Konsumverhalten anzuregen.

Die Gesundheitsdaten, die wir freiwillig eintippen sind viel Geld wert, insbesondere bei Schwangeren. Weiß die App, wann die letzte Periode war in der Kombination mit dem Zeitpunkt des ungeschützten Geschlechtsverkehrs, kann die App errechnen, wann ein Kind geboren wird. So begleiten die Algorithmen die Mutter nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch danach. Die personalisierte Werbung zeigt an, was die werdenden Mütter während der Schwangerschaft meinen zu brauchen und die Unternehmen steuern das Kaufverhalten noch danach, wenn das Kind einige Wochen, Monate oder Jahre alt ist und bereits aus der Kleidung herausgewachsen ist.

Late Night Group Therapy über die Machtverhältnisse im Internet

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In der Late Night Group Therapy kommt erstmalig das kollektive Unbewusste in einem Polit-Talk selbst zur Sprache. Schudini The Sensitive aka Susanne Schuda lädt Expert_innen zu den Themen Machtverteilung, Digitalisierung, Klima, Medien und Ökonomie ein. Diese formulieren in einer szenischen Therapiesitzung eine offene Frage. Mit Unterstützung der Repräsentant_innen des kollektiven Unbewussten entwickelt sich daraus ein ergebnisoffener Polit-Talk der besonderen Art.

Im März und April 2021 wurde die Show auf OKTO.TV ausgestrahlt, jetzt gibt es die Show zum Ausleihen auf SpectYou.com. In der Late Night Group Therapy mit Barbara Wimmer dreht sich alles um das Thema Machtverhältnisse im Internet. Als preisgekrönte Netzjournalistin, Vortragende und Buchautorin beschäftigt sie sich seit rund 15 Jahren mit Technik-Themen wie IT-Sicherheit, Überwachung, Netzpolitik, Datenschutz und Privatsphäre.

LATE NIGHT GROUP THERAPY
von und mit Susanne Schuda als Schudini The Sensitive
Nikolaus Firmkranz als Nicht-Carry der Assistent
Peter Szely als die Band
Katrin Bernet, Stefan Loibner, Oskar Maurer, Hannah Menne, Lilli Schandl, Miriam Strasser als die Repräsentant_innen des kollektiven Unbewußtseins

Kamera: Roman Chalupka, Andreas Diem
Regie: Nehle Dick
künstlerisches Gesamtkonzept: Susanne Schuda

Es gibt auch eine tolle Rezension auf DerStandard.at

Podcast-Interviews zum neuen Buch bei Radio Dispositiv und C-Radar

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Ende 2020 ist mein erstes Sachbuch “Hilfe, ich habe meine Privatsphäre aufgegeben!” im wunderbaren IT-Fachverlag mitp erschienen. Nun war ich in zwei Radiosendungen zu Gast, und habe mit den jeweiligen Hosts über das Buch gesprochen.

Radio Dispositiv

Herbert Gnauer von Radio Dispositiv schrieb in seine Ankündigung:

“Nach ihrem Debut als Romanautorin im Frühling 2020 hat die Journalistin und Publizistin Barbara Wimmer kurz vor Jahresende noch ein Sachbuch vorgelegt. Beiden Büchern gemeinsam ist das Thema Sicherheit digitaler Technologien. Oder besser: ihr Fehlen. Vernetzte Geräte und Services, deren Funktionsweise kaum je transparent ist, sind aus dem Alltag längst nicht mehr wegzudenken. Auch wer sie selbst nicht nutzt, kann sich spätestens bei Betreten des öffentlichen Raumes nicht mehr entziehen. Mittels anschaulicher Beispiele macht die Autorin sichtbar, wo Gefahren lauern und Probleme liegen, aber auch wie man sich schützen und als Einzelperson zu einer positiven Entwicklung beitragen kann. Und muss. Denn die Perspektiven hängen letztlich von uns allen ab.”

Hier könnt ihr den Podcast mit dem Gespräch von Herbert Gnaurer & mir nachhören oder runterladen.

C-Radar

Mit DJ-Spock von C-Radar, der monatlichen Radiosendung des Chaos Computer Clubs auf Radio Darmstadt, sprach ich dann im Februar. Er schrieb in der Ankündigung:

“Barbara Wimmer stellt ihr neues Buch vor: Hilfe, ich habe meine Privatsphäre aufgegeben! Sie kommt aus dem CCC Umfeld in Wien, betätigt sich neben dem Journalismus auch als DJane und ist auf den üblichen Chaos Veranstaltungen zu finden. Nachdem sei eine Reihe von IT-Sicherheitsproblemen insbesondere von den sogenannten IOT, internet of things, also Sensoren und Steuerungs für Licht, Heizung, Autos u.s.w. gesammelt hatte, kam ihr der Gedanke, darüber ein Buch für die normalen Anwender*innen zu machen. Es geht dort auch um Gesichtserkennungssysteme im öffentlichen Raum, Sprachassistenzsysteme und die sensiblen Daten, die viele heute Apps anvertrauen. Nachdem die normalen Anwender*innen inzwischen mehr und mehr auf die IT-Fachleute hören und regelmäßig (Sicherheits-) Updates auf Ihren (mobilen) Geräten einspielen, ist es ihr wichtig weiter Tipps für den Umgang mit diesen neuen technischen Systemen zu geben.”

Hier könnt ihr die Radiosendung mit dem Gespräch von DJ Spock & mir nachhören oder runterladen.

Freut mich, wenn ihr reinhört. Danke für die Einladung an beide! Weitere Interview-Anfragen gerne, denn ich rede sehr gerne über diese Themen. Das Buch gibt es direkt beim Verlag mitp oder in der Buchhandlung eures Vertrauens zu bestellen und zu kaufen.