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Wer mich schon länger kennt, weiß, dass ich zwischen 2002 und 2010 recht fleißig als DJ quer durch ganz Europa getoured bin. Ich war eigentlich fast immer als Headlinerin oder Co-Headliner gebucht auf den Partys, auf denen ich gespielt habe.

Ich habe dabei viel erlebt – in Tschechien habe ich nach der Party in einem Stundenhotel übernachtet, in Russland ist mein Fahrer am Weg zum Club fast eingeschlafen, in Rumänien bin ich mit dem Zug durch das verschneite Land gereist, in Paris habe ich auf einem Schiff gespielt, dass die ganze Zeit gewackelt hat und ich fast seekrank wurde während dem Set, und in Deutschland haben mich die Veranstalter mal direkt über den Sub-Bass-Boxen platziert, so dass ich schon beim ersten Übergang fast kotzen musste, weil die Vibrationen so heftig waren.

Ansonsten war auch alles dabei, was man sich von einem DJ-Leben erwartet – von Sex, Drugs & Drum’n’Bass – wobei der Drum&Bass bei weitem dominiert hat (zu 99,99999999 Prozent). Drum’n’Bass hat die Angewohnheit, Menschen anzuziehen, die tatsächlich wegen der Musik auf eine Party gehen. “It’s all about the music” – dieser Spruch gilt für kaum eine andere Szene so sehr wie für die Drum’n’Bass-Szene. Deswegen habe ich meine DJ-Touren durch Europa geliebt und es kam immer sehr viel zurück von der Crowd, so dass ich, obwohl ich meist sehr wenig Schlaf abgekriegt habe, immer mehr Energie getankt habe, als verloren.

Jetzt – 10 bis 15 Jahre später – habe ich den nötigen Abstand, um mich diesen Erlebnissen schreiberisch zu nähern, sie zu reflektieren, mich zu erinnern – und diese Erinnerungen auch zu teilen. Und das tue ich jetzt auf meiner Facebook-Fanpage. Alle, die lesen wollen, was ich so erlebt habe auf meinen Reisen durch Europa (und keine Sorge, die Storys  handeln nicht nur von Drum’n’Bass), oder einfach nur die alten Flyer betrachten wollen von Partys, die in fremde Länder führen – schaut vorbei. Für alle Facebook-Verweigerer: Irgendwann wird es dazu auch eine E-Book-Version geben, ich versprech’s.

PS: Das ist nur eines meiner Neben-Projekte. In der restlichen Freizeit schreibe ich nach wie vor an meinem (hoffentlich spannenden) Tech-Thriller, der noch 2016 fertig wird und der gute Fortschritte macht!

PS 2: Wer von euch alte Flyer hat von Partys, auf denen ich aufgelegt habe, – nur her damit!

PS 3: Die “DJ Storys” erscheinen alle ausschließlich auf Englisch – ich will auch, dass sie von den jeweiligen Menschen in den jeweiligen Ländern, deren Partys ich besucht habe, verstanden werden. Auch sie sollen was von der Erinnerung haben! Die ersten haben sich schon wahnsinnig darüber gefreut 🙂

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