Tags

, , ,

Netzpolitik verfolgt mich beruflich bedingt seit mindestens sieben Jahren, oder anders rum: Ich verfolge Netzpolitik seit diesem Zeitraum. Für futurezone.at habe ich dazu mehrere hundert Artikel verfasst (die genaue Zahl lässt sich trotz Tag Cloud schwer eruieren). 2016 habe ich beschlossen: Es wird Zeit, mein Wissen auch über andere Wege weiterzugeben – nach dem Motto “free my knowledge”. So nun zum ersten Mal als Speakerin geschehen am 2. Netzpolitischen Abend im Wiener Metalab am 15. Jänner 2016.

Auf dem Weg zum gläsernen Passagier

Das Thema Vorratsdatenspeicherung von Fluggastdaten in der EU liegt mir besonders am Herzen, weil es alle Flugreisenden gleichermaßen betrifft (und Flugreisen sind heutzutage kein Luxus mehr). Menschen werden pauschal verdächtigt und Daten für einen langen Zeitraum, fünfeinhalb Jahre, gespeichert.

Aber das Thema ist noch aus einem anderen Grund besonders interessant: Anhand der Fluggastdatenspeicherung lässt sich die Spirale “Terrorismus – Angst – Reaktion – wir brauchen mehr Überwachung”, die sich nach den zweifachen Anschlägen in Paris abgespielt hat, besonders gut nachvollziehen. In meinem Talk nenne ich es die “Terror-Timeline” und hinterfrage, ob ein Mehr an pauschaler Überwachung den Terrorismus wirklich stoppen wird (also nein, eher nicht).

Das wird hier jetzt aber keine Nacherzählung meinerseits, sondern nur ein Hinweis: Der Vortrag wurde aufgezeichnet und ihr könnt ihn euch ansehen oder anhören (ich empfehlen ansehen, weil auch Slides dabei sind).

Sonst noch zu sagen:

Hinweis

Die netzpolitischen Abende in Wien gibt es seit Anfang Dezember 2015 übrigens regelmäßig. Nach dem Vorbild der netzpolitischen Abende des deutschen Digitale Gesellschaft e. V. treffen sich in Wien am ersten Donnerstag im Monat im Wiener Metalab Interessierte. Also – wir beißen nicht – wer das nächste Mal kommen mag: 4. Februar 2016! Hashtag, um via Twitter am Laufenden zu bleiben, ist #NetzPAT.

Advertisements